2010 Warum in die Ferne schweifen ... Augsburg

Gabriele Friedl erklärt die Geschichte Augsburgs
Gabriele Friedl erklärt die Geschichte Augsburgs

"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute ist so nah." So lautete das Motto unseres Ausflugs, der uns am Samstag, 03. Juli 2010 mit dem Zug nach Augsburg führte. Um 10:00 Uhr nahm uns Gabriele Friedl zu einem zweistündigen Rundgang am Rathaus in Empfang. Auf dem Rathausplatz erhielten wir erst ein paar einleitenden Informationen zur Entstehung von Augsburg zur Römerzeit. Anschließend lenkte Frau Friedl unser Auge auf den Augustusbrunnen. mit aus Bronze gegossenen Figuren. Der Blick auf die Figur der Wertach, die schönste Frau Augsburgs, mit dem Rathaus im Hintergrund gilt als eines der am meisten fotografierten Motive der Stadt.

Die Wertach am Augustusbrunnen mit Rathaus im Hintergrund
Die Wertach am Augustusbrunnen mit Rathaus im Hintergrund

Danach besichtigten wir den Goldenen Saal im Rathaus und bestaunten die prunkvollen Gemälde. Nach den Zerstörungenim 2. Weltkrieg wurde das Rathaus nach Kriegsende wieder aufgebaut. Erst zur Zweitausendjahrfeier beschloss der Stadtrat auch den Goldenen Saal nach alten Zeichnungen und Fotografien wieder herstellen zu lassen. Während auf dem Rathausplatz große Geschäftigkeit herrschte, führte uns Gabriele Friedl in die Kirche St. Peter hinter dem Perlachturm, ein ruhiger Ort in mitten des Trubels. Hier fällt das Auge des Besuchers auf das Wallfahrtsbild "Maria Knotenlöserin". Abschließend besuchten wir die Fuggerei, die älteste Sozialsiedlung der Welt. Frau Friedl versorgte uns mit vielen Details zu den Fuggern, wie diese zu Reichtum gelangten und sich bis heute in Form einer Stiftung für die Aufrechterhaltung der Fuggerei einsetzen. Wir hatten während der Führung viel Spaß, die Zeit verging wie im Flug und mit einem herzlichen "Auf Wiedersehen" verabschiedeten wir uns von Gabriele Friedl.

Die älteste Sozialsiedlung der Welt - Die FuggereiDie älteste Sozialsiedlung der Welt - Die Fuggerei

Pünktlich wie die Handwerker ging es zum Mittagessen. Bei heißen Temperaturen von über 30 Grad schmeckte jedem ein kühles Schorle oder Radler im "Cafe zu den Barfüssern" oder im Ratskeller. Auf dem Rückweg zum Bahnhof noch ein kleiner Zwischenstopp in einer Eisdiele und dann waren wir rechtzeitig wieder in Margertshausen. Denn ab 16:00 Uhr regierte König Fußball und wir feierten den deutlichen Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien. Danach ließen wir uns im schönen Innenhof von Marlene und Leo Schmid nieder. Zum Abendessen hatte Erich Zaha auch alle Helfer eingeladen, die uns während der Theateraufführungen in jeglicher Form unterstützt hatten. In gemütlicher Runde genossen wir das gute Essen, Eis mit heißen Himbeeren und Kaffee und Kuchen und feierten bis in die späten Abendstunden den Abschluss einer wieder mal gelungenen Theatersaison.

Gemütlicher Abend im Innenhof von Marlene und Leo SchmidGemütlicher Abend im Innenhof von Marlene und Leo Schmid